Weit nach Mitternacht wirkten die Bayern-Bosse nach dem Final-Fiasko ein bisschen einsam inmitten des großen Bankettsaals.
Im Dämmerlicht des festlich dekorierten Raumes, in dem sonst bei rauschenden Pokal-Partys traditionell der Pott herumgereicht wird, hatten sich die gedemütigten Spieler diesmal rasch ins Bett verabschiedet. Keine Meisterschale, kein DFB-Pokal - und mit einem Auftritt wie bei der Schmach gegen Borussia Dortmund wird es
Nach langer Suche im Keller wurde Norbert Dickel doch noch fündig. Kurz vor der Abreise zum Pokalfinale kramte der Stadionsprecher von Borussia Dortmund jenen Schuh aus dem Regal, mit dem er 1989 zwei Treffer zum 4:1 des BVB im damaligen Endspiel gegen Werder Bremen erzielt hatte.
Dickels Bitte, den Schuh als Glücksbringer mit in die Kabine zu nehmen, kam Jürgen Klopp
Borussia Dortmund hat den Traum vom ersten Double der Vereinsgeschichte wahr gemacht und Rekord-Champion Bayern München erneut gedemütigt.
Wie im Kampf um die Meisterschaft erwies sich der BVB auch im Berliner DFB-Pokalfinale als das bessere Team und gewann durch Tore von Shinji Kagawa (3. Minute), Mats Hummels (41./Foulelfmeter) und Robert Lewandowski (45.+1/58./81.) zum 5:2 (3:1) zum dritten Mal nach 1965 und
Zum fünften Mal stehen sich Borussia Dortmund und der FC Bayern München im DFB-Pokal gegenüber. Die Bilanz spricht mit bislang drei Siegen bei einer Niederlage für die Münchner.
2. Januar 1966: Gleich in der ersten Runde des Wettbewerbs ist für Titelverteidiger Dortmund Schluss. Das Bayern-Team von Trainer Zlatko «Tschik» Cajkovski gewinnt 2:0. Vor 30 000 Zuschauern im Grünwalder Stadion treffen Rainer
Ohne die Rekonvaleszenten Breno und Daniel van Buyten ist der FC Bayern München zum DFB-Pokal-Finale nach Berlin gereist. Nach Angaben des deutschen Fußball-Rekordmeisters werden die beiden Defensivmänner aber am Samstag nachkommen.
Van Buyten könnte am Freitagabend im Spiel der Bayern-Amateure gegen den FC Ingolstadt II zum Einsatz kommen, um Spielpraxis nach seinem Fußbruch zu sammeln.
dpa
Leidenschaft gegen Erfahrung, Newcomer gegen Routinier. Die beiden Fußball-Lehrer personifizieren die unterschiedlichen Spielsysteme der Finalgegner Dortmund und München. Und doch haben Jürgen Klopp und Jupp Heynckes eines gemein: Keiner hat als Trainer bisher den DFB-Pokal gewonnen.
Selbst dem hochdekorierten Bayern-Coach, mit Madrid Champions-League-Sieger (1998) und mit München deutscher Meister (1989, 1990), ist dieser Erfolg bisher verwehrt geblieben. Das soll sich am
Mit einem Auftritt wie im Champions-League-Halbfinale will der FC Bayern München im Pokal-Endspiel endlich die schwarze Serie gegen Borussia Dortmund beenden.
«Wenn wir mit der Leidenschaft wie in Madrid, mit der Mentalität und Laufbereitschaft spielen, dann ist schwer gegen uns zu gewinnen», sagte Co-Kapitän Bastian Schweinsteiger in München. Er freut sich auf ein «absolutes Topspiel». «Es wird mit das schwerste Spiel
Fußball-Fest, Spektakel, Traumfinale - nur einen Monat nach dem denkwürdigen Giganten-Gipfel in der Bundesliga zwischen Borussia Dortmund und dem FC Bayern kommt es zum nächsten brisanten Duell der beiden Branchenführer.
Im Pokal-Endspiel am Samstag in Berlin trifft der Meister auf den Vizemeister - erst zum zweiten Mal nach 2005. «Das ist die beste vorstellbare Konstellation», schwärmte Jürgen Klopp. Der BVB-Trainer hofft
Nur eine Woche nach der Meisterschale will der BVB-Sportdirektor Michael Zorc auch den DFB-Pokal in Händen halten.
«Wir haben die Chance, zum ersten Mal in unserer 103-jährigen Vereinsgeschichte das Double zu holen. Bayern hat es schon ein paar Mal geschafft, wir noch nie. Das ist ein riesen Ansporn», sagte er der Nachrichtenagentur dpa in einem Interview. «Ein Sieg in Berlin würde
Der Ausgang des DFB-Pokal-Finals gegen Borussia Dortmund wird sich beim FC Bayern nach Ansicht von Manuel Neuer auf die Vorbereitung für das Champions-League-Endspiel auswirken.
«Es wird die Stimmung auf jeden Fall beeinflussen, das ist klar. Deswegen setzen wir auch alles dran, den Titel zu holen», sagte der Torhüter des deutschen Fußball-Rekordpokalsiegers in München. Am Samstag steht das nationale Cup-Endspiel gegen Dortmund
Den Tag nach der rauschenden Meisterparty verbrachte Jürgen Klopp auf der Couch. Vor dem heimischen TV ließ es der Trainer von Borussia Dortmund ruhig angehen. Die Erinnerungen an die große Sause in der Nacht und an eine famose Bundesliga-Saison halfen, den Kater zu vertreiben.
Im Überschwang der anhaltenden Hochgefühle gab er ein ungewöhnliches Treuebekenntnis ab. «Warum denn nicht», antwortete der vertraglich
Fußball-Bundesligist und Titelfavorit Borussia Dortmund will die erhoffte Meisterschaft am Tag nach dem DFB-Pokalendspiel in Dortmund feiern.
Am 13. Mai ist in der Stadt ein Autokorso mit der Mannschaft geplant. Ziel ist aber weder das Gelände der Westfalenhalle wie im vergangenen Jahr, noch das Stadion. Stadt und BVB feilen noch am Konzept.
Es gibt zwei Optionen: Da in Nordrhein-Westfalen am 13. Mai
Nach der bitteren Niederlage bei Borussia Dortmund will sich der FC Bayern München im DFB-Pokalfinale an dem Liga-Rivalen revanchieren.
«Wir blicken nach vorne und wollen die letzten vier Spiele in der Bundesliga und natürlich auch das Pokalfinale für uns entscheiden. Dafür sehe ich gute Chancen», sagte Bayerns Sportdirektor Christian Nerlinger. Einen Monat vor dem Cup-Endspiel am 12. Mai im Olympiastadion wurde
Dem Deutschen Fußball-Bund (DFB) lagen für das Pokalendspiel am 12. Mai in Berlin 328 000 Kartenanfragen vor. Das seien fast dreimal so viele wie 2011, als der spätere Cupgewinner FC Schalke 04 und Zweitligist MSV Duisburg das Endspiel im Olympiastadion bestritten.
Der deutsche Meister Borussia Dortmund und Rekord-Pokalsieger Bayern München als Finalteilnehmer 2012 haben für ihre Anhänger ein Kontingent von jeweils
Sogar Uli Hoeneß schüttelte den Kopf. «Ich habe an Matthäus gedacht. Ich denke, es war nicht sehr klug ihn schießen zu lassen», meinte der Präsident des FC Bayern München nach der Elfmeter-Fahrkarte des vom Rekordmeister umworbenen Gladbacher Innenverteidigers Dante.
An den legendären Fehlschuss von Lothar Matthäus im Pokalfinale gegen den FC Bayern 1984 erinnerte sich fast jeder der 54 049 Zuschauer
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