Fakt ist: Dynamo Dresden, oder richtiger gesagt die gewaltbereiten sogenannten Fans des Vereins, gelten als unbelehrbare Wiederholungstäter. 28-mal wurde der Klub in den vergangen neun Jahren wegen ähnlicher Delikte bestraft. Irgendwann ist das Maß voll. Der Fall Dynamo macht aber auch auf erschreckende Weise deutlich, dass all die vielen Pläne, runden Tische und Task Forces zur Sicherheit im Fußball bisher wenig gebracht haben. Im Gegenteil. Gegenwärtig scheint es so, dass die Szene immer gewaltbereiter auftritt. Was sich beispielsweise vor der besagten Partie in Dortmund abspielte, kam bürgerkriegsähnlichen Zuständen gleich. Verband, Vereine und Polizei stehen dem Mob mehr und mehr hilflos gegenüber. Drakonische Strafen als letztes Mittel, um Gewalt einzudämmen? Im Fußball geht es offenbar nicht mehr anders.
(Quelle: Märkische Oderzeitung)
Fakt ist: Ein wenig Recherche vor dem Verfassen von Artikeln hilft. Mit nur wenig Aufwand würde man sonst erkennen das die Zustände rund um das Dortmunder Stadion vor und nach dem Spiel gegen Dynamo mit Bürgerkrieg soviel gemein hatten wie die DDR mit einer Demokratie.
Natürlich wurden ein paar Flaschen geworfen (von beiden Seiten), auch Bengalows und zwei oder drei Böller habe ich vernommen. Ansonsten habe ich eine grosse Menge feiernder Dynamo-Fans gesehen und dazwischen immer wieder BVB-Fans die offensichtlich auch gar keine Angst hatten.
Selbst ohne Recherche aber mit dem Gebrauch des eigenen Kopfes hätte man bei der Anzahl von Verletzten (die meisten durch Einsatz von Pfefferspray – also durch die Polizei) und Verhaftungen stutzig werden dürfen. Aber wer von Journalisten eine qualitative Arbeit erwartet hofft wohl auch das der DFB eine Idee hat wie man das Gewaltproblem löst.
@katerkasimir: Kann deine Beobachtung absolut bestätigen. Leider ist der DFB nur auf “Medienhascherei” aus und somit ist weder von den Medien noch vom DFB mit seriöser Arbeit zu rechnen. Leider müssen Vereine wie Dresden die Suppe auslöffeln. Fußballmafia DFB!